Ersatzgeschwächtes Team der Rockets erleidet historische Niederlage gegen den MSC Brokstedt. Finale außer Reichweite.
Mit 57 zu 28 Punkten kassierten die Rockets die bis dahin höchste Niederlage in der Speedway Bundesliga seit Einführung des neuen Paarsystems. Dabei verhagelte den Teammanagern des MSC der Terminkalender der polnischen Liga bereits im Vorfeld die Laune. Konnten Sie doch aufgrund der Terminüberschneidung nicht auf die Etatmäßigen Stammpiloten zurückgreifen und mussten mit einer Umgebauten Mannschaft in den Norden reisen.
Als es dann innerhalb von 72 Stunden vor dem Rennen weitere Absagen der als Ersatz gesetzten Fahrer hagelte, die Letzte gab es Samstagabend um halb neun, musste man schon ein sehr positiv denkender Mensch sein um nicht an eine drohende Niederlage zu glauben.
Letztendlich konnte nur der Jedrzejak Ersatz Peter Karlsson sein Soll erfüllen und achtzehn Punkte für de Rockets einfahren. Der Rest der Mannschaft enttäuschte und konnte den Brokstedtern nicht im Ansatz gefährlich werden.
Der zurückgekehrte Steffen Mell erfuhr sich zwar die ersten 3 Punkte der Saison, war damit aber auch gleich drittbester Punktelieferant der Hessen. Lediglich der dänische U-21 Junior Rassmus Jensen war mit 6 gefahrenen Punkten noch etwas besser. Valentin Grobauer erfuhr sich einen Punkt und Nachwuchstalent Kai Huckenbeck enttäuschte mit null Punkten auf der ganzen Linie.
Mit dieser herben Niederlage ist der Traum vom noch möglich gewesenen Finaleinzug geplatzt und die Saison für den MSC Diedenbergen beendet.
Um den letzten Finalplatz in der Bundesliga streiten sich nun der AC Landshut und der MSC Brokstedt. Stralsund steht bereits vor dem letzten Vorrundenlauf als Finalteilnehmer fest.
MSC BROKSTEDT – 57
1. Mads Korneliussen (3,2*,1*,2*,2,3) – 13+3
2. Matten Kröger (1,1,2*,1,3,2*) – 10+2
3. Kevin Wölbert (2*,3,2,3,1*,1*) – 12+3
4. Tobias Kroner (3,3,2,3,2,2) – 15
5. Max Dilger (3,1*,2*,1*) – 7+3
MSC DIEDENBERGEN – 28
7. Peter Karlsson (2,2,2!,3,3,3,3) – 18
8. Steffen Mell (0,-,1,0,0,1,1) – 3
9. Rasmus Jensen (1,0,3,2,S/D,0,S/D) – 6
10. Kai Huckenbeck (S,0,0,S,-) – 0
11. Valentin Grobauer (0,0,-,1,0,0) – 1
