2te Pleite im zweiten Bundesligalauf. Diedenbergen Rockets bereits mit dem Rücken zur Wand.
„Außer Spesen nichts gewesen“ attestierte der Tross des MSC Diedenbergen am Sonntagabend nach seiner Rücker vom Bundesligamatch beim MC „Nordsterne“ Stralsund. Mit einer, in seiner höhe unerwartet deutlichen, Niederlage kehrten die Mannen um Teammanager Jürgen Ax am Wochenende aus dem hohen Norden zurück.
Mit 47:37 Punkten mussten sich die Mannen aus dem Hofheimer Stadtteil geschlagen geben. Dabei sah es bis zum 6ten Lauf noch gut aus für die Rockets. Mit 2 Punkten Vorsprung ging es in die zweite Hälfte des Renntages. Doch dann verließ die Diedenbergener das nötige quäntchen Glück. Maschinenproblme beim bis dahin starken Ukrainer Loktaev, zwei Stürze von U-21 Pilot Kai Huckenbeck und ein Steffen Mell der überhaupt nicht mit der schwer zu befahrenden Bahn zu recht kam ließen das Pendel schließlich zugunsten des MC Stralsund ausschlagen.
Diese hatten mit einem glänzend aufgelegten Lokalmatadoren Tobias Busch sowie den Pawlicki Brüdern schlussendlich das größere Pfund auf Ihrer Seite.
Da nutzte es wenig das auf Seiten der Diedenbergener Patryk Dudek mit 13 Punkten den Erwartungen voll und ganz entsprach. Mit 10 Punkten konnte auch Teamkapitän Tomasz Jedrzejak nicht wie gewohnt überzeugen. So war es am Ende dann die homogenere Mannschaftsleistung der Stralsunder, die zudem mit Przemyslaw Pawlicki (15 Pkt.) den Punktbesten Fahrer des Tages auf Ihrer Seite hatten, die den Ausschlag für den Sieg über die Diednebergener Rockets brachte.
Stralsund hat mit diesem Sieg die Tür Richtung Finale bereits weit aufgestoßen, wäreend es für den MSC nun bei seinen beiden letzten Läufen in der Vorrunde bereits heißt. Hop oder Topp. Noch gibt es die rechnerische Chance mit zwei Siegen über Brockstedt ins Finale der Liga einzuziehen.
So heißt es für Diedenbergen dann am 07.07 auf heimischer Bahn „Alles oder Nichts“ gegen die Wikinger vom MSC Brockstedt.
Ergebnis 09.06 Stralsund:
MCN Stralsund – 47
1.Przemyslaw Pawlicki (2,3,2*,3,2*,3) – 15+2
2. Jesper B. Monberg (0,3,EX,3,1,3) – 10
3. Piotr Pawlicki (0,3,EX,1,3,1) – 8
4. Tobias Busch (1,2,3,1*,A,1) – 8+1
5. Mathias Schultz (1,2*,2,1) – 6
MSC Diedenbergen – 37
07. Tomasz Jedrzejak (3,2,0,2*,1,2) – 10+1
08. Patryk Dudek (1,2,3,2,3,2) – 13
09. Kai Huckenbeck (2*,1*,1,S/D,S/D,) – 4+2
10. Aleksandr Loktajev (3,1,1,3,2,A) – 10
11. Steffen Mell (0,0,0,0) – 0
