Am Samstag treffen die Raketen erneut auf die Teufel vom AC Landshut
Wieder einmal spielt der AC Landshut Schicksal für die Hessen, wenn Diese am Samstag den 31.07 Abends um 20 Uhr zu Ihrem 3ten Bundesligalauf in Niederbayern antreten. Bereits letztes Jahr waren die Dreihelmstädter das Zünglein an der Waage und verwehrten dem MSC mit Ihrem Sieg in Diedenbergen den erhofften Einzug ins Bundesligafinale, nur um später sich selber die Krone im deutschen Speedway Mannschaftssport aufzusetzen. Und auch dieses Jahr gibt es für die Raketen aus dem Vordertaunus keine Alternative zum Sieg gegen den Erzfeind aus Bayern. Denn nur ein Sieg hält die Tür zum Finale noch weit offen, nachdem man zum Bundesligaauftakt die schmerzliche Niederlage gegen den MC Güstrow auf heimischer Bahn eingefahren hatte. Auch der Auswärtssieg in Stralsund ist in dem Zusammenhang nicht mehr als Kosmetik gewesen. Das weiß auch Teammanager Jürgen Ax, der in dem Zusammenhang auf eine hochmotivierte Truppe zählt. „ Jeder von unseren Fahrern weiß das etwas gut zu machen gilt, wir wollen Revanche für das verpatzte Rennen letztes Jahr. Natürlich lassen sich die Landshuter auf ihrer Hausbahn nur sehr schwer besiegen. Aber nichts ist unmöglich. Wir werden sehr konzentriert und aggressiv in das Rennen gehen“, so Ax dem der internationale Speedwaykalender mal wieder ein Schnippchen bei der Mannschaftsplanung gespielt hat. Ausgerechnet an diesem Samstag stehen mit dem Finale des Speedway World Cup und dem Finale der U-19 Europameisterschaft zwei hochkarätige internationale Wettbewerbe an, bei denen auch Fahrer des MSC für ihre Föderation an den Start gehen müssen. Mit Patrick Hougaard (SWC für Dänemark) und Patryk Dudek sowie Maciej Janowski (U-19 EM für Polen) fallen Ihm sämtliche etatmäßigen Juniorenausländer auf der B Position weg. Was eigentlich ein Zeichen für die Stärke des Diedenbergener Kaders ist, wird hier zum Nachteil. „ Wir mussten natürlich frühzeitig nach einer Alternative Ausschau halten, wollten uns nicht auf ein Ausscheiden der ein- oder anderen Mannschaft verlassen. Das stellte sich aber als gar nicht so einfach heraus, außer Dänemark und Polen sind ja noch viele andere Nationen international unterwegs. Zudem sollte der Ersatz ja ein gewisses Potenzial haben.“
Mit dem englischen Nachwuchstalent Lewis Bridger konnte man sich dann aber die Dienste eines weiteren Toppiloten aus dem internationalen Speedwaysport sichern.
Und so wollen die Hessen den Bayern das Leben schwer machen:
1. Tomasz Jedrzejak
2. Christian Hefenbrock
3. Lewis Bridger
4. Denis Wienke
5. Frank Facher
